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Stuttgarter Kulturleben verdient Förderung vom Land

Grüne Landtagsabgeordnete Muhterem Aras, Brigitte Lösch und Nikolaus Tschenk: Stuttgarter Kulturleben ist einzigartig und verdient die Förderung durch das Land

Das Land setzt neue Impulse in der Förderung zeitgenössischer Kunstproduktionen. Insgesamt werden 16 nichtkommerzielle Kunstvereine aus dem Bereich der Gegenwartskunst mit bis zu jeweils 10.000 Euro bei der Realisierung von Ausstellungen oder Projekten unterstützt.

„Die lebendige Kulturszene in Stuttgart ist einzigartig und passt in diese innovative und weltoffene Landeshauptstadt“, sagt Muhterem Aras MdL. „Ich freue mich, dass das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst dies genauso sieht und unsere Kunstvereine finanziell fördert“, erklärt Brigitte Lösch MdL. „Sie spielen in der Vermittlung zeitgenössischer Kunst eine wichtige Rolle“, ergänzt Nikolaus Tschenk MdL.

Die Förderungen in Stuttgart gehen an:

  • GEDOK e.V. (Hölderlinstraße 17, 70174 Stuttgart)
  • Kunstverein Gästezimmer e.V. (Vaihinger Straße 140, 70567 Stuttgart)
  • Kunstverein Wagenhalle e.V. (Innerer Nordbahnhof 1,70191 Stuttgart)
  • Oberwelt e.V. (Reinsburgstraße 93, 70197 Stuttgart)
  • Plentyempty e.V. (Fraasstraße 12A, 70184 Stuttgart)
  • Projektraum LOTTE (Willy-Brandt-Straße 18, 70173 Stuttgart)

Die Geförderten hatten sich im Rahmen einer im Herbst 2015 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst durchgeführten Ausschreibung beworben. Antragsberechtigt waren Kunst-Vereine mit Sitz in Baden-Württemberg, die Einzel- sowie Gruppenprojekte im Bereich der Gegenwartskunst planen, in denen neuere künstlerische Positionen zum Ausdruck kommen. Die Bandbreite reicht dabei von Malerei, Bildhauerei und Fotografie bis hin zu raumbezogenen künstlerischen Arbeiten und zeitbasierter Kunst. Insgesamt standen 160.000 Euro zur Verfügung.

Die Jury betont, dass die Förderung von Kunstvereinen ebenso wichtig ist wie die Förderung von Off-Spaces und Projekträumen, die sich für die Vermittlung von Gegenwartskunst einsetzen. Es gibt heute auch Kunst-Vereine und Initiativen ohne festen Ort, die sich auf Leerstandsnutzungen oder temporäre Bespielungen des öffentlichen Raumes spezialisiert haben. Solche flexiblen Formate machen Kunst für Jedermann erlebbar, in dem sie die Kunst in den öffentlichen Raum hineintragen.

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