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141.520 Euro für innovative Kunst- und Kulturprojekte in Stuttgart

Die beiden grünen Landtagsabgeordneten Muhterem Aras und Brigitte Lösch freuen sich, dass sieben Stuttgarter Projekte mit insgesamt 141.520 Euro aus dem Innovationsfonds Kunst gefördert werden. Damit geht fast ein Viertel der gesamten Fördermittel von rund 616.000 Euro an innovative Projekte in der Landeshauptstadt. „Das ist eine Anerkennung für den unschätzbar wichtigen Beitrag, den diese Einrichtungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Stuttgart leisten“, stellt Lösch fest.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert im Rahmen der zweiten Tranche zwei verschiedene Programmlinien: Von der Programmlinie „Interkultur“ profitieren vier Projekt in der Landeshauptstadt.

  • Die Kulturaktivisten e.V. „Parade Europa – Utopien einer pluralen Stadt“ (9.520 Euro)
  • Hochschule der Medien „Refugee Webcome!“ (25.000 Euro)
  • Hochschule für Musik und Darst. Kunst: „Studio für Stimmkunst – breakdance trifft minimal music“ (18.000 Euro)
  • Theater Rampe: „THE EUROPEAN HOUSE OF GAMBLING” (50.000 Euro)

Die zweite Programmlinie umfasst „Kunst- und Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen“.

  • Literaturhaus Stuttgart „Ortseingang“ (12.000 Euro)
  • prekariat „Linien.Grenzen.Räume“ (15.000 Euro)
  • Wilde Bühne e.V. – Soziokulturelles Forum für ehemalige Drogenabhängige: Theaterwerkstatt „Bühnenkontakte“ (12.000 Euro)

„Alle Projekte haben gemeinsam, dass sie Brücken zwischen Kulturen bauen. Sie eröffnen Räume, die es Menschen mit und ohne Migrationshintergrund erleichtern, aufeinander zuzugehen und sich noch besser kennenzulernen“, betont Aras. Heutzutage seien Dialog und Austausch wichtiger denn je für den Zusammenhalt in der Gesellschaft und eine Grundvoraussetzung für gelingende Integration.

Insgesamt wurden 36 Projekte von einer unabhängigen Jury zur Förderung ausgewählt. 93 Förderanträge waren zuvor eingegangen. Die ausgewählten Kunst- und Kulturprojekte tragen der besonderen Lebenssituation von Migranten und Flüchtlingen Rechnung. Sie fördern dabei die Kooperationen und Vernetzungen, arbeiten partizipativ und vermitteln eine Willkommens- und Anerkennungskultur. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt hierfür insgesamt rund 616.000 Euro bereit.

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