Idee der Genossenschaften gehört zum Weltkulturerbe

Das Genossenschaftsmodell aus Deutschland ist Ende November 2016 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen worden. In der Begründung aus dem Frühjahr 2016 hieß es: „Genossenschaften orientieren sich an sozialen Werten und bauen auf ideellen Grundsätzen wie Solidarität, Ehrlichkeit, Verantwortung und Demokratie – das heißt auf Prinzipien des kulturellen Selbstverständnisses menschlicher Gemeinschaften – auf“. Dazu gratuliert Muhterem Aras MdL und betont: „Genossenschaften sind nachhaltig und haben gerade auch in Krisenzeiten bewiesen, dass sie einen großen Mehrwert für die Gesellschaft bringen“.

Die Ernennung der Genossenschaften zum immateriellen Weltkulturerbe ist eine besondere Ehre und eine große Anerkennung auch für die Genossenschaften in Baden-Württemberg. Die UNESCO erkennt damit den Stellenwert der bereits über 150 Jahre alten Genossenschaftsidee aber auch deren aktuelle praktische Umsetzung an. „Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist im Südwesten Deutschlands ganz besonders erfolgreich und gesellschaftlich ausgesprochen stark verwurzelt. Fast 3,9 Millionen Baden-Württemberger sind mittlerweile Mitglied in mindestens einer Genossenschaft, das ist weit mehr als jeder dritte Einwohner“, erklärt der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband am 1.12.2016 in seiner Pressemitteilung.

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