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„Tag der Freien Schulen“ zeigt Bereicherung für die Schullandschaft

Bereits im November 2016 fand zum dritten Mal der „Tag der Freien Schulen“ in Baden-Württemberg statt. Unter dem Motto „Schenken Sie uns eine (Schul-)Stunde Ihrer Zeit“ bin ich deshalb von der Michael-Bauer-Schule eingeladen worden, eine Schulstunde mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten.

Die Michael-Bauer-Schule ist eine Freie Waldorfschule in Stuttgart-Vaihingen. In der offenen Ganztagsschule werden rund 640 Regel- und Förderschüler integrativ und inklusiv unter einem Dach unterrichtet. Der Förderklassenzug steht seit über 45 Jahren Kindern offen, die für ihre Entwicklung den Schutzraum einer kleinen und über viele Jahre hin stabilen Klassengemeinschaft benötigen. Die Michael-Bauer-Schule ist eine staatlich anerkannte Förderschule für Kinder mit Förderbedarf im Bereich Lernen und sozial-emotionaler Entwicklung. Hier werden also Kinder mit ganz unterschiedlichen Förderbedürfnissen in ihrem Lernen individuell begleitet. Das in der Waldorfpädagogik wurzelnde Klassenlehrerprinzip kommt gerade Kindern, die aufgrund einer Entwicklungsverzögerung den kleinen Rahmen der Förderklassen suchen, sehr entgegen.

Schulen in freier Trägerschaft sind mit ihren innovativen pädagogischen Konzepten eine Bereicherung der Schullandschaft in Baden-Württemberg. Gerne habe ich deshalb am 19. Dezember die Michael-Bauer-Schule besucht um Einblicke in den Schulalltag zu bekommen, um mich über die Herausforderungen zu informieren, die sowohl Gesellschaft als auch Bildungspolitik an die Schule stellen und um mit den Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse ins Gespräch zu kommen.

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