Muhterem Aras wählt den nächsten Bundespräsidenten

Gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Fußball-Bundestrainer Joachim Löw geht es für Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL am 12. Februar 2017 nach Berlin.

Der Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 21. Dezember 2016, die Wahlfrauen und -männer für die Bundesversammlung bestimmt. Diese tritt am 12. Februar 2017 in Berlin zur Wahl des Bundespräsidenten zusammen. Der Landtag von Baden-Württemberg entsendet insgesamt 80 Personen in die Bundesversammlung. Davon entfallen auf die größte Fraktion, die der Grünen, 26 Wahlfrauen und -männer. Mit dabei wird auch Muhterem Aras, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart I und Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, sein. „Es ist mir eine große Ehre, Baden-Württemberg in der Bundesversammlung zu vertreten und den nächsten Bundespräsidenten wählen zu dürfen“, sagt Aras.

Weitere von der Grünen Landtagsfraktion bestimmte und vom Landtag gewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesversammlung sind die Fraktionsmitglieder Andreas Schwarz (Fraktionsvorsitzender), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident), Sandra Boser, Thekla Walker, Martin Grath, Barbara Saebel, Daniel Lede Abal, Theresia Bauer (Wissenschaftsministerin), Alexander Schoch, Petra Häffner, Winfried Hermann (Verkehrsminister), Andrea Bogner-Unden, Hans-Ulrich Sckerl, Andrea Schwarz und Markus Rösler. Auch die Parteispitze der baden-württembergischen Grünen ist mit den beiden Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand vertreten.

Die Grüne Landtagsfraktion entsendet des Weiteren acht prominente Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst zur Bundesversammlung. Antje von Dewitz, Christine Urspruch, Heide Rühle, Angelika Stahl, Franz Fehrenbach, Dieter Salomon, Joachim Löw und Stefan Hell. „Diese Frauen und Männer stehen für ein starkes, innovatives und vielfältiges Baden-Württemberg. Wir freuen uns, dass sie sich dazu bereit erklärt haben, unser Land in der Bundesversammlung zu vertreten“, sagte Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen Landtagsfraktion.

Die Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz verknüpft modernes Unternehmertum mit Nachhaltigkeit und beweist, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologisches Bewusstsein keinen Widerspruch bedeuten. Mit viel Selbstbewusstsein und Humor spielt sich Schauspielerin Christine Urspruch nicht nur im Münsteraner Tatort regelmäßig in die Herzen der Zuschauer. Heide Rühle, langjährige Europaabgeordnete der Grünen, tritt auch nach ihrer Zeit im Parlament als überzeugte Streiterin für die europäische Idee auf. Die stellvertretende Vorsitzende des Naturschutzbundes (NABU) Baden-Württemberg, Angelika Stahl, setzt sich in Beruf und Ehrenamt engagiert für eine gesunde Natur, zukunftsweisende Wohnformen und Mobilitätskonzepte von morgen ein.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH, Franz Fehrenbach, wurde in seiner Management-Laufbahn mehrfach für sein Engagement im Bereich grüner Technologien geehrt. 2006 erhielt Fehrenbach die Auszeichnung „Ökomanager des Jahres“ von der Umweltstiftung WWF Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin Capital. 2009 erhielt er den B.A.U.M.-Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management. Im Februar 2012 wurde Franz Fehrenbach vom Wirtschaftsmagazin Capital als „Greentech-Manager des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

Professor Stefan Hell ist Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und leitet dort die Abteilung für NanoBiophotonik. Zugleich ist er Leiter der Abteilung Optische Nanoskopie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. 2014 wurde Hell der Nobelpreis für Chemie „für die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie“ verliehen – die Belohnung für eine außergewöhnliche wissenschaftliche Karriere, die von der Leidenschaft für die wissenschaftliche Grundlagenforschung und dem Mut, bislang unbetretene Wege zu begehen, gekennzeichnet ist.

Weltmeister-Trainer Joachim Löw repräsentiert ein multikulturelles, weltoffenes, modernes Deutschland. Er hat Spieler mit Wurzeln aus aller Welt, mit unterschiedlicher Religion und Herkunft zu einer erfolgreichen Fußballmannschaft zusammengeschweißt, die international große Anerkennung genießt. Der Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon bringt kosmopolitisches Flair in die badische Universitätsstadt: Am 9. August 1960 wurde er im australischen Melbourne als Kind deutscher Einwanderer geboren. Seit 2002 lenkt der 56-Jährige als Rathauschef die Geschicke in Deutschlands südlichster Großstadt.

 

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