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Aufstehen und Tanzen für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen

Am Dienstag, den 14. Februar 2017 wurde unter dem Motto „One Billion Rising“ in Stuttgart auf dem Schloßplatz getanzt und „Nein“ gesagt zur Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Die Organisatoren wollen allen Betroffenen Mut machen, die Stimme zu erheben, anzuzeigen und ihre Geschichten zu erzählen, damit die Taten bekannt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. 

Nach Angaben der Vereinten Nationen wird jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben zum Opfer von physischer oder sexueller Gewalt. Insgesamt sind demzufolge mehr als eine Milliarde Mädchen und Frauen betroffen. In Baden-Württemberg suchen jährlich rund 3.200 Frauen und deren Kinder Schutz in den 41 Frauen- und Kinderschutzhäusern im Land. Die Dunkelziffer der Frauen, die bereits sexuelle Belästigung in Alltag und Sprache erfahren haben, ist hoch. Mit dem Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen hat die Landesregierung ein wirkungsvolles Instrument installiert, um Frauen vor weiteren Misshandlungen zu schützen und sie dabei zu unterstützen, Gewalterfahrung zu überwinden und ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, so die Fraktion Grüne im Landtag von Baden-Württemberg.

Seit 2012 rückt die internationale Kampagne „One Billion Rising“ das Problem in den Fokus. Die New Yorker Dramatikerin, Künstlerin und Feministin Eve Ensler rief die Bewegung ins Leben. Am Valentinstag 2013 versammelten sich erstmals Millionen Menschen weltweit, um tanzend und trommelnd Gleichberechtigung einzufordern.

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