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Zeichen setzen beim „Red Hand Day“

Um auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam zu machen, gibt es seit über zehn Jahren den „Red Hand Day“. Am 12. Juli 2017 wurden auch im Landtag von Baden-Württemberg rote Hände gesammelt. Denn geschätzt werden immer noch 250.000 Kinder und Jugendliche in den Konfliktregionen dieser Erde als Soldatinnen und Soldaten eingesetzt. 

Als Eltern und Gesellschaft tun wir alles dafür, unsere Kinder so gut es geht zu schützen. Wir wollen, dass sie in Frieden und Freiheit aufwachsen. Aber in mindestens 20 Ländern werden Kinder ihren Familien entrissen und als Kindersoldaten auf brutalste Weise missbraucht. Umso wichtiger ist es, diesen Missbrauch der Kinder und Jugendlichen sichtbar zu machen und sichtbar zu halten.

Kinder brauchen Liebe und Zuwendung, keinen Krieg! Deshalb ist auch mein Handabdruck dabei.

Ich danke den Schülerinnen und Lehrerinnen des Stuttgarter St. Agnes Gymnasiums, die die Ausstellung im Landtag jährlich initiieren und gestalten. Die Schülerinnen setzen intensiv mit dem Schicksal der Kinder und Jugendlichen auseinander, die Terror, Krieg und Hunger ausgesetzt sind und engagieren sich auch dort für ein besseres Leben, wo sie nicht unmittelbar betroffen sind. Für diesen Einsatz bin ich sehr dankbar.

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