Stuttgart erhält 30.000 Euro zur Prävention von Wohnungseinbrüchen

Die vier Stuttgarter Landtagsabgeordneten Muhterem Aras, Brigitte Lösch, Winfried Hermann und Franz Untersteller (alle Bündnis 90/ Die Grünen) freuen sich, dass Stuttgart vom Land insgesamt 30.000 Euro für Präventionsprojekte gegen Wohnungseinbrüche erhält. In der Landeshauptstadt werden drei verschiedene Projekte mit jeweils 10.000 Euro gefördert.
„Ein Wohnungseinbruch bedeutet für die Opfer oft finanzielle Verluste und angerichtete Schäden. In vielen Fällen bringt er aber auch ein Gefühl von großer Verunsicherung mit sich. Ich begrüße es sehr, dass das Land den Stuttgarter Maßnahmen zur kommunalen Kriminalprävention gegen Wohnungseinbrüche 30.000 Euro zur Verfügung stellt“, sagt Aras. Dabei handelt es sich um Projekte, die mit den Stichworten „Beratung Wohngebiet“, „Busbeklebung“ und „Videoclip“ versehen sind, teilt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration mit.
„Mit dem Landesprogramm ‚Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbar-schaft‘ setzen wir an der richtigen Stelle an“, so Untersteller. „Die Einbruchszahlen wurden gesenkt und die Aufklärungsquote gesteigert. Das ist für uns Ansporn, bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen auch weiterhin einen Schwerpunkt der Polizeiarbeit zu setzen. Wir haben bei den Einbrüchen eine Trendumkehr erreichen können“, betont Hermann. Politik und Polizei seien bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität besonders gefordert.
„Einbrüche zu verhindern, kann am besten im gesamtgesellschaftlichen Miteinander erreicht werden“, erläutert Lösch. Hierzu empfehle sich eine frühzeitige Einbindung verschiedenster Akteure vor Ort. Je nach kommunaler Struktur und aktuellen Schwerpunktthemen könnten dies neben der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung und der Polizei beispielsweise auch Vereine, Kirchen, die freiwillige Feuerwehr, Schulen oder Bürgerinitiativen sein.

Hintergrund zum Landesprogramm:
Mit der Initiative „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ fördert das Innenministerium innovative Konzepte in baden-württembergischen Kommunen, die der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen, der Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls und der Nachbarschaftsförderung dienen. Durch einfache, aber effektive Verhaltensmuster, wie beispielsweise dem Schließen von Fenstern und dem Abschließen von Türen, bewusster Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft sowie der schnellen Verständigung der Polizei bei ungewöhnlichen Vorkommnissen kann jede und jeder Einzelne an einem sichereren Miteinander mitwirken, so das Innenministerium.

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