Land investiert eine halbe Million Euro in die Denkmalförderung in Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg fördert zum dritten Mal in diesem Jahr den Erhalt und die Sanierung von Denkmälern mit einer Millionensumme. Die Stuttgarter Landtagsabgeordneten Muhterem Aras und Franz Untersteller (beide Bündnis 90/Die Grünen) freuen sich, dass in Stuttgart insgesamt 501.260 Euro in vier denkmalgeschützte Stätten fließen.

In Stuttgart-Feuerbach wird die seit Januar laufende Generalsanierung des denkmalgeschützten Hallenbades an der Wiener Straße mit 396.520 Euro unterstützt. Außerdem fließen 51.860 Euro in verschiedene Instandsetzungen der Evangelischen Stadtkirche St. Mauritius in Feuerbach.
In Stuttgart-Mitte werden für die Konservierung und Restaurierung von Malereien und der Reinigung von Naturstein in der Markthalle 18.540 Euro eingesetzt. Und schließlich wird die Außeninstandsetzung der Evangelischen Ludwig-Hofacker-Kirche mit 35.340 Euro gefördert.

„Denkmäler sind wie Felsen der Geschichte. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Erinnerung an unsere Kultur und Vergangenheit künftig erhalten bleibt“, sind sich Aras und Untersteller einig. Insgesamt verteilt das Land in der dritten Tranche des diesjährigen Denkmalförderprogramms 4,9 Millionen Euro auf 39 verschiedene Maßnahmen.

Landesweit können alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen durch die staatlichen Zuschüsse unterstützt werden. Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90.000 Bau- und Kunstdenkmäler sowie der mehr als 60.000 archäologischen Denkmäler im Südwesten. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. In allen drei Tranchen werden 2017 insgesamt 16 Millionen Euro ausgeschüttet.

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