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„Gemeinsam Vielfalt leben“

Bei der Kundgebung „Gemeinsam Vielfalt leben“ des Bündnisses Vielfalt für Alle wurde ein klares Zeichen gegen Rechts gesetzt: „Wir wollen eine offene, freie, respektvolle und aufgeklärte Gesellschaft! Stuttgart stellt sich gemeinsam gegen rechts!“

Zusammen mit rund 1.200 Menschen haben wir auf dem Stuttgarter Karlsplatz für die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Liebe, Respekt, Bildung und Gleichberechtigung demonstriert. Wir sind gegen Rassismus, Sexismus und Homo- und Trans-Feindlichkeit. Wir wollen eine offene, freie, respektvolle und aufgeklärte Gesellschaft. Es darf keinen Platz für Rassismus, Gewalt und Diskriminierung jeglicher Art geben. Unsere Leitlinie ist das Grundgesetz. Vielfalt ist unsere Stärke und ich bin froh, dass die vielen Teilnehmer*innen ein starkes Zeichen gesetzt haben. Vielen Dank an alle Organisator*innen und Redner*innen, die diese Demonstration möglich gemacht haben.

Unter anderem sprachen auf dem Karlsplatz Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der in seiner Rede deutliche Worte fand: „Es ist notwendig, dass Stuttgart ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung setzt. Stuttgart ist eine Stadt der Vielfalt, in der Menschen aus 170 Ländern leben, 42 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Zu dieser Vielfalt gehören unterschiedliche Herkünfte, Lebensstile und sexuelle Orientierungen. Stuttgart ist die Stadt gegen Rassismus und für Vielfalt.“

Mit dabei waren auch unsere beiden Grünen Rathaus-Fraktionsvorsitzenden Anna Deparnay-Grunenberg und Andreas Winter sowie Vertreter*innen der Parteien, des DGB, der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg, des CSD Stuttgart, des VVN-BdA, von Stuttgart gegen Rechts und viele mehr.  Auch Künstler*innen wie Eric Gauthier, das Orchester der Kulturen und die Rapper Kwadi und Kwaku beteiligten sich an der Kundgebung und zeigten, dass sie für Respekt und Vielfalt einstehen. Mit Musik, Reden und Statements von Zivilgesellschaft und Politik zeigte man auf dem Karlsplatz, dass rechte Meinungsmache in Stuttgart nicht erwünscht ist.

Die Veranstaltung war ursprünglich als Gegenveranstaltung zu einer Kundgebung der sogenannten „Demo für alle“ gedacht, die seit Jahren gegen alternative Lebensweisen in Lehrplänen kämpft.

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