Besuch der Jüdischen Gemeinde in Stuttgart

Gestern Abend habe ich gemeinsam mit interessierten Menschen aus meinem Wahlkreis und unserer OB-Kandidatin für Stuttgart, Veronika Kienzle, die jüdische Gemeinde in Stuttgart besucht.

Rabbiner Pushkin und der Vorstand des IRGW, Prof. Babara Traub, Susanne Jakubowski und Michael Kashi haben uns geführt. Neben dem Gemeindezentrum haben wir auch die Synagoge der Gemeinde besucht und die Tora Rollen angeschaut. Zudem durften wir auch den unverwechselbaren Klang des Schofar – ein traditionelles jüdisches Horn – erleben.

Ich bin dem Vorstand der Gemeinde sehr dankbar für diese spannenden Einblicke! Im Mittelpunkt unseres Besuchs stand allerdings der Austausch mit der jüdischen Gemeinde – der eigentliche Grund für unseren Besuch. Wir haben dabei viel geredet: Über jüdisches Leben in Stuttgart. Aber auch über die Ängste und Sorgen, die nach den antisemitisch motivierten Vorfällen in den letzten Jahren absolut nachvollziehbar sind. Umso wichtiger ist es, dass wir 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz als Gesellschaft zusammenstehen und Ausgrenzung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft nicht dulden. Wir müssen uns bewusst sein, dass jeder Angriff auf Minderheiten und damit auch jede Form des Antisemitismus auch ein Angriff auf unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ist.

So ging es in unseren Gesprächen auch um die gemeinsamen Werte und um das Bekenntnis, sie zu schützen und zu verteidigen wo immer es uns notwendig erscheint.

Dabei habe ich klar gemacht: Wir bleiben weiterhin in Kontakt!

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